Es ist soweit!
Festivalprogramm und neu gestaltete Website sind online!

Unser umfangreiches diesjähriges Programm ist nun komplett online auf unserer neu gestalteten Website zu finden. Bitte nutzt diesen Link:

www.pornfilmfestivalberlin.de

Von unserem Eröffnungsfilm MAN AT BATH von Christophe Honoré bis zum Abschlußfilm THE ORGASM DIARIES von Ashley Horner zeigen wir mehr als vierzig Langfilme und siebzig Kurzfilme.

Karten können ab sofort unter www.moviemento.de gekauft werden oder von den direkten Links der Filmprogramme kommt ihr zum Kartenvorverkauf.

Es gibt noch einige Plätze bei den Workshops, für die ihr euch unter office@pornfilmfestivalberlin.de  registrieren lassen könnt.

Wir sind alle geschafft, aber fiebern schon dem Eröffnungsfilm mit unseren vielen Gästen und BesucherInnen entgegen.

Euer Pornfilmfestival-Team

Das pornfilmfestivalBerlin und das Magazin Feigenblatt laden herzlich ein zu einer Einstimmung auf das Festival:

Des Jours Plus Belles Que La Nuit / Skin.Like.Sun.
Hetero Frauensicht Xplizit

Sonntag 2. Oktober 2011, 19:45 im Kino Moviemento

Dir. Jennifer Lyon Bell / Murielle Scherre
BEL 2009, 55 Min., Engl. UT

+ Vorfilm Headshot
NL 2006,
10 Min., Engl. UT

Jennifer Lyon Bell wird anwesend sein !

Das belgische feministische Festival Stout(ste) Dromen („Gewagte Täume“) beauftragte Jennifer Lyon Bell und Murielle Scherre, einen feministischen Film zu drehen und ihn dort aufzuführen. Des Jours Plus Belles Que La Nuit / Skin.Like.Sun. zeigt Sex aus weiblichem Blickwinkel. Was fühlt, sieht und hört die Protagonistin? Wim und Floor, die Hauptdarsteller des Film, sind ein Paar. Aus Floors Perspektive wird fast in Realzeit der Sex zwischen beiden gezeigt. Jeder Moment wird festgehalten, das Ausziehen, das Necken, das Streicheln. Jedes Gefühl ist genauso wichtig wie die körperliche Liebe. Expliziter Sex, der berührt.

Vorbestellung

If people want to know more about the film in advance, they can visit our website or our Facebook page.

Programmvorschau 6. Pornfilmfestival Berlin

Zum 6. Pornfilmfestival Berlin 2011 wird unsere Webseite überarbeitet und erscheint dann in neuem Glanz.
Einige Filme stehen schon fest und wir wollen sie Euch verraten.

Der Eröffungsfilm am Mittwoch, den 26.10. um 20 Uhr ist Man at Bath von Christophe Honoré mit Francois Sagat und Chiara Mastroianni. Vielleicht haben wir alle das Glück und Francois Sagat kommt zur Eröffnung. Wir verhandeln noch mit ihm.

Weitere Höhepunkte sind die Weltpremiere von Fucking Different XXX mit Beiträgen von Emilie Jouvet, Bruce LaBruce, Maria Beatty, Todd Verow, Courtney Trouble u.a., der indonesische Transgender Action Thriller Madame X in Anwesenheit des Regisseurs Lucky Kuswandi, der Film Profane von Usama Alshaibi über eine muslimische Pro Domme sowie neue Filme von Virginie Despentes, Maria Beatty, Courtney Trouble und Nica Noelle. Wir erwarten illustre Gäste wie Jiz Lee und Judy Minx, Travis Mathews, der seinen In Their Room: Berlin vorstellt, das Inside Flesh Kollektiv aus Polen, die letztjährigen Gewinner des Spielfilmpreises und die Queen of AltPorn: Tristan Taormino.
In einem Filmmaker in Focus stellt sie verschiedene ihrer Filme in Ausschnitten vor und außerdem gibt es einen Workshop mit ihr zum Thema: Anal Pleasure.

Anmeldungen zu den Workshops werden ab sofort unter office@pornfilmfestivalberlin.de entgegen genommen.

Beschreibungen zu den Workshops findet Ihr hier:

Jennifer Lyon Bell – DiY Filmmaking: Feminist Porn & Erotic Film

Matthias T. J. Grimme – Bondage-Workshop: Japanisches Bondage/Shibari

Tristan Taormino – Anal Pleasure 101

Judy Minx + Dürtal – Everytime We Fist, We Win

Pornfilmfestival WarmUp am 9. Juli 2011: Leben und Tod einer Pornobande (DVD-Premiere)

DVD-Premiere in Zusammenarbeit mit BILDSTÖRUNG:
Nach bereits 2 überaus erfolgreichen Vorführungen im Rahmen des Pornfilmfestivals Berlin freuen wir uns, dass Mladen Djordjevics großartiger Film LEBEN UND TOD EINER PORNOBANDE nun vom DVD-Label BILDSTÖRUNG in einer aufwändigen Edition auf DVD und BluRay veröffentlicht wurde. Aus diesem Anlass zeigen wir den Film erneut im Rahmen unserer WarmUp-Screenings und stellen in diesem Rahmen die DVD-Edition vor.

 

Samstag, 9. Juli 2011
22.15 Uhr
Kino Moviemento Berlin

Serbische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Projektion von BluRay

ZUR KARTENBESTELLUNG

———————

„Ich bin bei dieser Tour dabei, um zu ficken… Nicht, um zu töten.“

Eros und Thanatos… Als der junge Filmabsolvent Marko sich voller Ideale und Tatendrang daran macht, das serbische Kino zu revolutionieren, muss er bald feststellen, dass niemand auf ihn gewartet hat. Nach ein paar Werbeclips, die an seinen ausgefallenen Ideen scheitern, heißt es für ihn bald: Endstation Porno. Doch so leicht gibt er nicht auf. Angetrieben von der großen Vision bicht er mit einer bunten Truppe aus Pornodarstellern, Junkies und gescheiterten Schauspielern auf, um mit einem Live-Porno-Cabaret das ländliche Serbien ordentlich aufzumischen. Sex and Drugs and Rock’n’Roll! Doch die Realität siegt über die Ideale. Ohne Geld und nach einigen unerfreulichen Begegnungen mit ‚rechtschaffenen Bürgern’ stehen sie vor dem Abgrund. Da taucht plötzlich ein Mann auf, faselt etwas von ‚Snuff’ und macht Marko ein unerhörtes Angebot… Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein…

Das, womit Mladen Ɖorđević in seinem Spielfilmdebüt aufwartet, hat sich das europäische Kino der letzten Jahrzehnte nur sehr selten getraut: Pornografie, Zoophilie, Snuff, explizite Gewalt – alles in einem Film. Was aber noch viel erstaunlicher ist: ihm ist das Kunststück gelungen, mit diesen Zutaten eben nicht den billigen Exploitation-Schocker abzuliefern, den man vielleicht vermuten würde. Andererseits geht er aber nicht auch nur den geringsten Kompromiss ein, was Wucht und Heftigkeit seines Films angeht. Ganz im Gegenteil: die kurzen aber äußerst heftigen Szenen treffen einen umso mehr, da sie in eine Geschichte eingebettet sind, die sich völlig auf ihre Figuren konzentriert. Dadurch ist Ɖorđević trotz aller Drastik ein Film gelungen, der nicht nur erschreckt und provoziert, sondern der gleichzeitig intelligent und witzig, stellenweise sogar äußerst subtil ist – und er verlässt sich dabei voll und ganz auf sein tolles Drehbuch, seine großartigen Darsteller – allen voran Mihajlo Jovanovic als Marko – und auf sein perfektes Gespür für Timing. Denn anstatt sich in minutenlangen Bildexzessen zu ergehen, blendet er immer genau dann ab, wenn der Schlag in die Magengrube des Zuschauers am wirkungsvollsten ist. Es sind die unvermittelten, kurzen, aber gezielten Schläge, die am meisten wehtun.

———————

Pressestimmen:

„PORNO BANDE ist nichts anderes als die Wiedergeburt des sozialkritischen Splatterkinos im Geiste der frühen Hooper, Romero und Craven – und zusammengedacht mit einer europäischen Kunstfilmtradition. Das Ergebnis ist ein Werk von brutalster Wucht, voll von Tabubrüchen in der ungeschminkten, bewusst grenzüberschreitenden Darstellung von Akten extremer Sexualität wie extremer Gewalt. Wie ein Faustschlag in die Magengrube kommt dieser kompromisslose Debütfilm daher, brennt sich vorerst unauslöschlich in die Erinnerung ein und schlägt in seiner fast körperlich spürbaren, aus politischem Bewusstsein wie Exploitation-Kinotradition​ befeuerten Dringlichkeit vielleicht gar, kurz vor dem Ausklingen der Dekade, ein neues, aufregendes Kapitel in der Kinogeschichte auf.“ Jochen Werner [Splatting Image/F.LM]

“Im Film sieht (oder hört) man Augenzeugenberichte von grausamen Kriegsgräueln, die in den genozidähnlichen Bürgerkriegen in Serbiens jüngster Vergangenheit stattgefunden haben, und es wirkt fast, als wolle Mladen Djordjevic einen dazu herausfordern, sich über den Sex und die Gewalt in seinem Film zu empören, während es doch eine so offensichtliche Belanglosigkeit ist, verglichen mit dem, was tatsächlich im Hintergrund geschildert wird. Und er lässt es sich auch nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass die westlichen Medien geradezu gierig den schockierenden Bildern aus den Kriegen in Jugoslawien hinterherjagten.“ Ard Vijn [TWITCH]

„’Eindringlich’ ist wohl das Wort, das den Großteil von LEBEN UND TOD EINER PORNOBANDE am treffendsten beschreibt. Auch wenn am Anfang keine Verzweiflung zu spüren ist, so sind einem doch Unmengen davon entgegengeschlagen, ist man erstmal am Ende angelangt, mit gerade soviel Zurückhaltung bei explizitem Sex und Gewalt, dass einem die Figuren wirklich als Personen ans Herz wachsen.“ Jay Seaver [eFilmcritic]

”Die Gespenster des Krieges kehren immer wieder zurück – zunächst als Farce (der Dreh eines Pornofilms wird von Bombenhagel unterbrochen), und dann als erschütternde Tragödie (ein ehemaliger Soldat, der sich freiwillig vor der Kamera ermorden lässt). Selten hat ein Film die Wunden und Narben seines Landes so brutal und gleichzeitig so leichtfüßig vor Augen geführt.“ Robert Barry [Raindance Festival]

„LEBEN UND TOD EINER PORNOBANDE erzählt, trotz seiner aggressiven, brutalen und schockierenden Bilder, eine ernsthafte, universelle Geschichte: nämlich von den falschen Dingen, die wir aus den richtigen Gründen tun und von dem Leid, das sie verursachen – sowohl für uns als auch für unsere Nachwelt. Das macht ihn gleichzeitig persönlich und politisch.“ Kurt Halfyard [TWITCH]

„Wie ein pornografischer EASY RIDER mit Sex und expliziter Gewalt… Aber, auch wenn es so scheinen mag: es ist kein ausufernder Film. Wenig darin scheint unnötig; eher im Gegenteil: der Film ist überraschend umsichtig, einfühlsam und zornig.“ Frankie Thirteen [Forces of Geek]

„Ich würde sagen, dass, wenn man nicht schon vollkommen desensibilisiert ist, was Filme angeht, LEBEN UND TOD EINER PORNOBANDE ein Film ist, der einen bis ins Mark erschüttert und den man nicht mehr vergessen wird. Er ist entsetzlich, er ist abstoßend, aber er stimmt auch nachdenklich – und vielleicht ist es sogar ein notwendiger Film.“ Chris Bumbray [Arrow in the Head]

„Was William Burroughs’ NAKED LUNCH für das Amerika der 1950er und 1960 war, ist LEBEN UND TOD EINER PORNOBANDE für das Serbien nach Milosevic.“ Dejan Ognjanovic

„Djordjevic hat etwas geschaffen, das einem Geniestreich gleichkommt.“ Matthew Hays [Montreal Mirror]

„Wenn man sieht, wie diese enthusiastischen jungen Leute, die von Revolution und Kunst träumen, einer nach dem anderen [SPOILER], [SPOILER] und [SPOILER] werden, fragt man sich, ob man nicht gerade Zeuge eines der größten Wendepunkte oder Meilensteine der serbischen Filmgeschichte wird.“ [Puchon Filmfestival]

Pornfilmfestival WarmUp am 23. + 24. Juni 2011: Frauenzimmer

Das PornFilmFestival Berlin präsentiert im Juni den Film “Frauenzimmer” von Saara Aila Waasner.

Am 23. + 24. Juni, 2011 jeweils um 18:30 im Kino Moviemento in Berlin und auch im Juni im Thalia in Dresden

Frauenzimmer, Regie: Saara Aila Waasner, D 2010, 74 Min., dt. OV m. engl. UT

Drei Berlinerinnen, jenseits der 40, berichten offen und erfrischend ehrlich über ihre Arbeit als Prostituierte. Da ist die ehemalige Sekretärin, Ehefrau und Mutter Christel (59), die mit Ende 40 beschließt, ihre Sehnsucht nach mehr Körperlichkeit in der Prostitution zu stillen. Oder die 49jährige Paula, die noch in der DDR als Prostituierte arbeitete, dort in den Knast kam und heute ein kleines Bordell betreibt. Und schließlich die Domina Karolina (64), die erst spät auf den Geschmack des SM kam und doch einsehen muss, dass auch sie irgendwann „in Rente“ gehen muss. Alle drei sehen sich kritisch und selbstironisch, dabei nie als Opfer, sondern als Frauen auf der Suche nach den Antworten auf die großen Fragen des Lebens und zeigen auf wohltuende Art ihren selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Sexualität.

Tickets hier:
Donnerstag 23.06.2011
Freitag 24.06.2011

Pornfilmfestival WarmUp am 12.05.2011: The Final Girl

The Final Girl X L
Do, 12.05.2011, 20.00 h
Regie: Todd Verow, mit: Judy Minx, Wendy Delorme u. a., USA 2010, 90 Min., engl. OV
Zur Ticketbestellung

Dem schwulen Filmemacher Todd Verow ist mit dem Abschlussfilm des 5. Pornfilmfestivals 2010 ein poetischer Lesbenporno gelungen – es lebe die Queer Welt! In einer Pariser Wohnung gerät die neue Mieterin, die das „Final Girl“ sein wird, in den Bann ihrer verschwundenen Vormieterin in Form ihrer Tagebücher und Erinnerungen der Ex-Geliebten. Sie gerät so in eine David-Lyncheske surreale Traumwelt in der sich ihre Identität mit der der verschollenen Vormieterin, irgendwo zwischen Berlin und Paris, durchmischt. Sie durchlebt deren Sexualleben genauso wie die depressiven, suizidalen Phasen. Wird sie am Ende das gleiche Schicksal wie das der ihr unbekannten Frau ereilen?
„The Final Girl“ ist der gelungene Versuch, einen traurigen Liebesfilm mit sexuell expliziten Szenen – und dabei mit heißem, lesbischem Sex – anzureichern.

Im Anschluss an die Präsentation im Rahmen des Pornfilmfestivals wird “The Final Girl” im regulären Programm des Moviemento bis 1. Juni 2011 zu sehen sein!

WarmUp Screening am 13.04.2011: Modern Love is Automatic

Modern Love is Automatic H NX FT
Mi., 13.04.2011, 20h, Moviemento
Zach Clark, USA 2009, 93 Min., engl. OV
Zur Ticketbestellung

Zach Clarks wunderbar lakonisch-unverklemmter Film, der als Eröffnungsfilm des Pornfilmfestivals 2010 das Publikum begeisterte, ist im Rahmen unserer WarmUp-Screenings nun endlich wieder auf der Leinwand des Moviemento zu sehen: Was tut man, wenn einen der eigene Job als Krankenschwester zu Tode langweilt, man gerade seinen untreuen Freund vor die Tür gesetzt hat und keine Ahnung hat, was man mit dem Rest seines Lebens anfangen soll? Für die frustriert-apathische Lorraine (große Schauspielkunst, nahezu ohne eine Miene zu verziehen: Newcomerin Melodie Sisk!) liegt die Antwort auf der Hand: Man sucht sich einen Nebenjob als Domina! Lorraines ebenso komischen wie berührenden Trip durch eine quietschbunte Kinowelt irgendwo zwischen Douglas Sirk und John Waters setzt Regisseur Zach Clark beeindruckend stilsicher in Szene: eine unterkühlte, melodramatisch-komödiantische NeoWave-PopArt-Kitschfantasie im Retro-Fetischlook!

Lesbian Porn am 16. und 17. März in Berlin & Dresden

Lesbian Porn Program, March 16th, 2011, 8 pm Kino Moviemento Berlin
Lesbian Porn Program, March 17th, Thalia Kino Dresden

In Your Face
Hungry Hearts, Norway 2009, 4 Min., English
„In Your Face“ is the international lesbian anthem. The music introduces the lesbian hasuki dance. Learn the dance and join the force!

Share
Marit Östberg, Germany 2010, 16 Min., English
A woman in the conflict of jealousy and the dream of sharing her lover with others without being jealous.

Madison & Dylan: Cake – Scene from Rough Sex 2
Tristan Taormino, with: Madison Young, Dylan Ryan, USA 2010, 34 Min., English
Porn pioneer Tristan Taormino gives her actresses the chance to live out a rough sex fantasy in front of the camera. Here the two porn actresses play around dominance and submission and a lot of cake.

Girlfriend
Ruy, Brazil 2010, 3 Min. no dialogue
A very short and intense fuck between girlfriends.

Strut the Slut
Anna Span, GB 2008, 25 Min., English
British director Anna Span shows her view on lesbian sex with this intense sex scene of the couple Karen and Katie.

Yum
Regie: Sadie Lune, Germany, 3 Min., no dialogue
A statement of love to her lover, food and sex.

Pornfilmfestival im Januar: “Fun Porn”

Auf vielfachen Wunsch wiederholt das Pornfilmfestival Berlin einige Programme des letztjährigen Festivals in den kommenden Monaten im Kino Moviemento in Berlin und im Thalia Kino in Dresden.

Fun Porn
Kurzfilmprogramm

21. Januar 2011, 22 Uhr, Kino Moviemento, Berlin
Kartenreservierungen

&

22. Januar 2011, 22:15 Uhr, Thalia Kino, Dresden

Judas & Jesus
Olaf Encke & Claudia Romero, Germany 2009, 15 Min. (Englische Untertitel)
Der umstrittenste Animationsfilm 2009. Maria Magdalena arbeitet als Domina in einem Sexclub und Jesus braucht 30 Euro, um reinzukommen.

52 Takes of the Same Thing, then Boobs
T. Arthur Cottam, USA 2010, 4 Min., English
Die Geschichte ist das Wichtigste beim Film.

The Sheep and the Ranch Hand
Loretta Hinz, USA 2009, 12 Min., Englisch
Ein Schaf wird liebevoll gehütet und gepflegt. Und ein Happy End gibt es auch.

Hungry for Love
Ruckus Skye, USA 2009, 17 Min., Englisch
Eine 72-jährige Witwe untersucht die Gründe ihrer Fressanfälle in der Nacht und sucht Hilfe bei einem Therapeuten.

Dolls Fit
Julie Simone, USA 2010, 2 Min., Englisch
Was haben ein Fußball und unsere geliebte Barbie gemeinsam. Barbie passt überall rein.

Endlich Urlaub
Jan Soldat, Germany 2009
Was macht ein Mann in seiner Freizeit? Jan Soldats Film gewann den ersten Preis des Kurzfilmwettbewerbs 2010!

After Lunch
Rodrigo Diaz Diaz, Brazil 2009, 13 Min., Portugiesisch mit englischen Untertiteln
Nach dem Sonntagsbraten unterhalten sich Nana und Andrea über ihre erotischen Träume, während die Männer mal wieder Fußball schauen.

Sex Tourism
Kevin Murphy, USA 2006, 7 Min.
Kevin besichtigt verschiedene Denkmäler in Lissabon und nähert sich ihnen in respekloser Weise.

Libidoland
Julie Keck & Jessica King, USA 2009, 15 Min., Englisch
Reed und Leilah möchten ihren Sex etwas aufpeppen. Nach sorgfältiger Überlegung versuchen sie es mal mit Bondage.

Außerdem laufen im Januar zwei weitere interessante Filme aus dem Festivalprogramm im Moviemento:
Pornografie und Holocaust von Ari Libsker, Israel 2008
Meat von Maartje Seyferth & Victor Nieuwenhuijs, Niederlande 2010

Pornfilmfestival Berlin präsentiert: »Pornografie & Holocaust«

Das Pornfilmfestival Berlin freut sich, eine Sondervorstellung eines Highlights unseres bisherigen Programmes im Berliner Kino Moviemento präsentieren zu können. Am 08.12.2010 wird dort um 18:30 zu sehen sein:

Pornografie & Holocaust
Israel 2008, 63 min, Regie: Ari Libsker
Holocaust-Pornographie von jüdischen Autoren für ein jüdisches Publikum – dieses bizarre Phänomen der israelischen Popkultur beschreibt »Pornografie & Holocaust«.
Nach dem großen Erfolg des ersten pornografischen Taschenbuches »Stalag 13«, das zur Zeit des Eichmann Prozesses in Israel erscheint, entwickeln sich diese reisserischen Heftchen schnell zum modernen Massenphänomen. Die Groschenromane formulieren dabei – in sich stetig steigernder Explizität – sadomasochistische Fantasien um Kriegsgefangene und Nazioffiziere in deutschen Lagern und brechen damit gleich zwei Tabus. Erstmals gibt es in der puritanischen Gesellschaft Israels pornografische Literatur und gleichzeitig sind diese Heftchen neben dem Eichmann Prozess die erste öffentliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust.
Regisseur Ari Libsker lässt Verleger, Autoren und Journalisten zu Wort kommen und verwebt die mit präziser Kamera gefilmten Interviews geschickt mit Archivbildern.

Zur Kartenbestellung!